Die Tuchent am Morgen im Fenster lüften, statt gleich das Bett zu machen

Landschaftsillustration

Viele Menschen machen ihr Bett gleich nach dem Aufstehen, ziehen das Leintuch glatt und legen die Tuchent ordentlich darüber. Das sieht schnell aufgeräumt aus. Doch es gibt eine andere, ebenso einfache Gewohnheit: Lasse das Bett zuerst einige Zeit offen und lüfte Decke und Polster im Fenster. Danach machst du es, und das Zimmer fühlt sich frischer an.

So geht es

Beim Aufstehen schlägst du die Tuchent zurück und öffnest das Fenster. Wenn das Fensterbrett breit genug ist, legst du Tuchent und Polster für eine Weile darauf oder hängst sie über eine Sessellehne in der Nähe des offenen Fensters. Achte darauf, dass nichts hinunterfallen kann, und hänge nichts hinaus, wenn es windig ist oder regnet. Auch dann hilft schon ein weit geöffnetes Fenster im Raum, und die Bettwäsche bleibt trocken.

Während die Bettwäsche lüftet, kannst du deine Morgenroutine erledigen. Geh ins Bad, zieh dich an, bereite das Frühstück vor oder trinke einen Kaffee. Wenn du zurückkommst, ist das Bett bereit, gemacht zu werden. Die Matratze bleibt so einige Zeit unbedeckt, und die Luft kann im Zimmer zirkulieren. Es ist die einfachste Art, den Raum zu lüften und trotzdem den Morgen nicht zu verlängern.

Das Bett machst du erst, wenn du wieder ins Zimmer kommst, meist nach dem Frühstück. Ziehe das Leintuch glatt, schüttle Tuchent und Polster auf und lege alles ordentlich zurück. Ein Überwurf oder eine Tagesdecke gibt dem Zimmer einen ruhigen Anblick. Wenn du gerade Gäste im Haus hast, kannst du dasselbe im Gästezimmer machen, damit sie ein frisches Bett vorfinden, wenn sie am Abend zurückkommen. Das dauert nur wenige Minuten und macht das Haus angenehmer.

Am Wochenende kannst du das Lüften ausdehnen. Nimm die Bettwäsche zum Wechseln ab und lasse sie im Freien trocknen, wenn das Wetter passt. Schüttle Polster und Tuchent kräftig aus, wenn du einen Balkon oder Garten hast, und lasse sie einige Zeit in der frischen Luft liegen, solange die Sonne nicht zu stark ist. Eine kleine Gewohnheit am Morgen macht das Schlafzimmer angenehmer, ohne viel Zeit zu kosten. Und wer einmal daran gewöhnt ist, vermisst sie schnell, wenn er unterwegs ist.