Auf einer Geschäftsreise ist das Zimmer oft Büro, Esszimmer und Schlafraum in einem. Der Laptop liegt auf dem Bett, die Unterlagen auf dem Kissen, und am Abend ist unklar, wo die Arbeit aufhört. Mit ein paar einfachen Gewohnheiten lässt sich das trennen. Dann bleibt das Bett ein Platz zum Ausruhen, und der Tisch ist der Platz, an dem gearbeitet wird.
Zwei Zonen im Zimmer
Suche gleich beim Ankommen einen Arbeitsplatz. Das kann ein Schreibtisch sein, ein kleiner Tisch am Fenster oder ein Stuhl mit einem Brett auf den Knien. Stelle dort Laptop, Notizen und Ladegerät hin und lasse sie dort. Wenn der Platz klein ist, räumst du ihn am Abend leer und legst alles in die Tasche. So sieht das Zimmer nach der Arbeit wieder wie ein Zimmer zum Wohnen aus.
Das Bett ist für Ruhe reserviert. Setze dich nicht mit dem Laptop darauf, und lege das Telefon nicht in die Mitte des Kissens. Wenn du etwas lesen oder telefonieren willst, geht das im Sessel oder am Tisch. Für das Aufladen von Geräten wählst du eine Steckdose, die nicht direkt neben dem Kopfkissen liegt. So bleibt das Bett frei von Nachrichten und Terminen, und du siehst sofort, wo der Feierabend beginnt. Sind die Geräte einmal weggeräumt, wirkt das ganze Zimmer ruhiger.
Lege einen kleinen Abschluss für den Arbeitstag fest. Das kann ein festes Zeichen sein, etwa den Laptop zuklappen, in die Tasche legen und die Tasche in den Schrank stellen. Danach ziehst du dich um, gehst kurz nach draussen oder machst einen Spaziergang um den Block. Iss in Ruhe dein Nachtessen und trinke etwas, das dir schmeckt. Wenn die Arbeit einmal beendet ist, bleibt sie im Schrank.
Am Morgen gehst du den umgekehrten Weg. Öffne die Storen oder Vorhänge, lüfte kurz und lege die Kleidung für den Tag bereit. Trinke deinen Kaffee, bevor du den Laptop öffnest, und packe am Vorabend alles Nötige in die Tasche. Kontrolliere vor dem Verlassen die Steckdosen, das Bad und die Schubladen, damit nichts liegen bleibt. Dann geht der Tag ohne Hast los.